Panik im Aufzug

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Panik im Aufzug

Beitragvon CindyvonMacan » Dienstag 9. Juni 2020, 08:25

In unserem Bürogebäude wurde während der letzten Renovierungsmaßnahmen ein Aufzug hinzugefügt. Für mich, die im 5. Stock arbeitet, ein Segen.

Allerdings hat meine Kollegin vor Kurzem ihre Klaustrophobie entdeckt... Sie ist in Panik verfallen auf dem Weg hoch und hat vor Schreck die Alarmglocke geläutet. Was passierte? Der Fahrzug blieb stecken und es artete in eine waschechte Panikattacke + Hyperventilieren aus...
Keiner von uns wusste, wie man den Fahrstuhl in Gang kriegen soll und es musste erst jemand von der Firma kommen, das hat weitere 30 Minuten gedauert. Bis dahin war sie nur noch ein Wrack, wurde nach Hause geschickt und zwei Wochen krank geschrieben ..

Wer trägt nun die Verantwortung? Müssten nicht ein paar Mitarbeiter in der Sicherheitsabteilung speziell auf den Fahrstuhl geschult werden? Ich kenn mich damit überhaupt nicht aus..
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Re: Panik im Aufzug

Beitragvon PorscheFan357 » Mittwoch 10. Juni 2020, 13:25

Hallo Cindy

Wie die genaue Rechtslage aussieht kann ich dir nicht sagen. Allerdings würde ich sagen, dass es ihre Eigenverantwortung ist. Deine Kollegin hat frei entschieden den Aufzug zu betreten.

Außerdem glaube ich, dass dem Aufzugbetreiber keine Schuld trifft. In der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) §12 (4) steht folgendes: Wer eine Aufzugsanlage betreibt, muss sicherstellen, dass auf Notrufe aus einem Fahrkorb in angemessener Zeit reagiert wird und Befreiungsmaßnahmen
sachgerecht durchgeführt werden.

30 Minuten sind sicherlich eine angemessene Zeit.

Ich hoffe, ich konnte dir damit etwas weiter helfen.
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Re: Panik im Aufzug

Beitragvon turbo_porsche » Donnerstag 11. Juni 2020, 11:09

Sehe das genauso wie mein Vorredner, Verantwortung trägt (leider) deine Kollegin. Es war sicher nicht das erste Mal in ihrem Leben, dass sie einen Aufzug betreten hat. Aber wer kann die menschliche Psyche schon komplett nachvollziehen? Manchmal gibt es Trigger, die man eben nicht vorhersehen kann.

Trotzdem finde ich, dass ein offizieller Ansprechpartner innerhalb der Firma sich mit der Aufzugstechnik auskennen sollte. Es gibt sogar Schulungen und Zertifizierungen dafür, die man nicht an externe Mitarbeiter outsourcen muss. (siehe hier zB). Das dauert auch nicht lange, maximal 2-3 Arbeitstage. Ist eben gerade bei solchen Notfällen oder anderen technischen Störungen sinnvoll, und man spart langfristig gesehen als Unternehmen sicher Geld, anstatt immer den Handwerker der Firma anfahren zu lassen.
Bei uns ist die Sicherheitsabteilung darauf geschult. Vllt wär das ja auch für euch ein Vorschlag?
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Re: Panik im Aufzug

Beitragvon carlmax » Dienstag 16. Juni 2020, 10:12

Och je, was es für Sachen gibt. Aber ich schließe mich an, Die Verantwortung liegt bei deiner Kollegin.
Also wenn ich von einer Überdosis Kaffee sterben sollte, bin ich zumindest putzmunter
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Re: Panik im Aufzug

Beitragvon Racegirl » Freitag 24. Juli 2020, 07:51

Was ist eigentlich bei der Sache rausgekommen? Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, ob man mit dem benutzen eines Aufzuges in einer Firma vertraut werden müsste...
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